Riminis anderes Gesicht: Im Hintergrund die Ponte di Tiberio
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Rimini war jahrzehntelang das Sinnbild für den Massentourismus der 80er-Jahre: Sonnenschirme in Reih und Glied, Betonburgen und das Image einer bisschen angeschmuddelten Partystadt.
Wer heute an die Adria-Küste reist, findet ein völlig verändertes Stadtbild vor. Der „Mief“ vergangener Jahrzehnte ist einer modernen, kulturellen Eleganz gewichen. Rimini hat sich erfolgreich neu erfunden und setzt nun auf Geschichte, Design und Dolce Vita jenseits des Sandstrandes.
Historisches Erbe: Das römische Herz der Stadt

Abseits der Küstenlinie offenbart Rimini eine Geschichte, die weit über die Zeit der ersten Badehotels zurückreicht. Die Altstadt hat sich zu einem wahren Schmuckstück entwickelt, in dem die römische Antike auf Schritt und Tritt präsent ist.
- Arco d’Augusto: Das monumentale Stadttor aus dem Jahr 27 v. Chr. ist der älteste erhaltene römische Triumphbogen Norditaliens und markiert den glanzvollen Eingang zum Zentrum.
- Ponte di Tiberio: Die über 2.000 Jahre alte Brücke aus istrischem Stein ist nicht nur ein technisches Meisterwerk der Antike, sondern heute auch das Zentrum des trendigen Viertels Borgo San Giuliano.
Fellini und die Kunst: Rimini als Kulturstandort
Ein wesentlicher Teil der Strategie, Rimini als Kulturstadt zu positionieren, ist die Hommage an den berühmtesten Sohn der Stadt: Federico Fellini. Das weltweit einzigartige Fellini Museum erstreckt sich über das Castel Sismondo und das historische Kino Fulgor.

Es ist kein klassisches Museum, sondern eine immersive Erfahrung, die die surrealen Welten des Regisseurs zum Leben erweckt. Diese Investition zeigt deutlich den Anspruch der Stadt, nicht mehr nur als Stranddestination, sondern als intellektuelles und künstlerisches Zentrum wahrgenommen zu werden.

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Die Verwandlung der Promenade: Parco del Mare
Das auffälligste Zeichen für das Ende der 80er-Jahre-Ästhetik ist die komplett renovierte Strandpromenade. Wo früher Autos und Abgase das Bild prägten, ist mit dem Parco del Mare eine grüne Lunge entstanden.

- Nachhaltigkeit und Design: Holzstege, Fitnessbereiche, Spielplätze und üppige Bepflanzung haben den Asphalt verdrängt.
- Aufenthaltsqualität: Die Trennung vom Verkehr sorgt für eine neue Ruhe, die den Fokus wieder auf das Meer und das Flanieren lenkt.
Rimini bewarb sich sogar als „italienische Kulturhauptstadt“ und schaffte es in die Endrunde.Besucher finden heute eine Symbiose aus modernster Infrastruktur und liebevoll restaurierter Geschichte. Wer Rimini nur vom Strand her kennt, hat was verpasst.
Der Urlaubsklassiker Rimini: Alles auf einen Blick
Die Highlights im Überblick
| Ort | Sehenswertes |
| 旧城区 | Piazza Tre Martiri & Piazza Cavour |
| Römische Brücke | Ponte di Tiberio (besonders bei Sonnenuntergang) |
| Borgo San Giuliano | Bunte Häuser und Wandgemälde (Murales) |
| Fellini Museum | Innovative Multimedia-Ausstellung im Schloss |
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