Titelbild: Servizio Urgenza Emergenza Medica Veneto
Ein junges Paar strahlt in die Kamera, in der wunderschönen Bergwelt in den Vizentiner Alpen in Italien. Kurz danach ist der junge Mann (30) tot. Seiner Freundin war das Handy den Hang runter gerutscht…
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Als der junge Mann das Mobiltelefon seiner Partnerin zurückholen wollte, rutschte er aus und stürzte 200 Meter in die Tiefe. Sein Wanderausflug am Samstagnachmittag endete tödlich.

Fotos: Vigilii del Fuoco
Die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ berichtet in ihrer Sonntagsausgabe, dass das Paar auf einem Pfad Richtung Felsformation Altar Knotto (Venetien) unterwegs war. Auf einem Aussichtspunkt wollte die Frau Fotos von der Landschaft machen. Das Handy rutschte ihr aus der Hand.
In den sozialen Netzwerken hatte das Paar seine Wanderung dokumentiert, Fotos von einem scheinbar traumhaften Tag in den Bergen veröffentlicht.

Als die Bergrettung vor Ort eintraf, fand sie die junge Frau in einem Schockzustand vor. Die Bergretter mussten sich von einem Hubschrauber abseilen, um den Leichnam zu bergen. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
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Erst im Mitte Juli war ein junger Nordamerikaner (23) beim Selfie-Machen in den Vesuv gerutscht – 300 Meter tief. Auch ihm war das Handy zuvor aus der Hand gerutscht, auch er wollte es sich zurück holen. Wie durch ein Wunder konnte er aber nahezu unverletzt geborgen werden…
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zuerst veröffentlicht am 22. August, geschrieben von Pietro Perroni
Quellen: Servizio Urgenza Emergenza Medica Veneto; Corriere della Sera (Sonntagsausgabe); Vigilii del Fuoco Veneto
Fotos Werbung: Amazon; Billion Photos via canva.com; Ramon Berg/Getty Images via canva.com







