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Florenz ist ein Freilichtmuseum, doch das wahre Meisterwerk entfaltet sich nicht in den Uffizien, sondern unter freiem Himmel.
Wer die Hauptstadt der Toskana in ihrer vollen Pracht begreifen will, muss sie von oben sehen. Der magischste Ort dafür ist zweifellos der Piazzale Michelangelo. Doch dieser weltberühmte Ausblick fordert einen kleinen Tribut: einen steilen, etwa 20-minütigen Fußmarsch.

Florenz, du wirst dich verlieben
Ein Aufstieg durch San Niccolò
Der Weg beginnt meist am Ufer des Arno, unten im charmanten Viertel San Niccolò. Von den alten Stadttoren winden sich teils versteckte Steintreppen – die Rampe del Poggi – hinauf in Richtung der Hügel von Oltrarno. Besonders in den Sommermonaten treibt dieser Aufstieg den Schweiß auf die Stirn. Doch je höher man steigt, desto leiser wird der Lärm der Stadt und desto weiter öffnet sich das Panorama.
Oben angekommen, betritt man eine riesige Panoramaterrasse. Der Platz ist kein historisches Relikt der Renaissance, sondern relativ jung: Er wurde 1869 vom Architekten Giuseppe Poggi entworfen. Damals war Florenz für wenige Jahre die Hauptstadt Italiens und erlebte eine Phase der modernen Neugestaltung. Poggi widmete die Anlage dem Genie Michelangelo – daher thront in der Mitte des Platzes auch eine grüngespante Bronzekopie von dessen berühmter David-Statue.

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„Das abendliche Spektakel auf den Steintreppen
Doch die wenigsten Besucher haben am späten Nachmittag Augen für die Statue. Sie kommen für das Spektakel, das sich jeden Abend auf den breiten Steintreppen unterhalb der Terrasse abspielt. Sobald sich die Sonne senkt, beginnt hier das große „Rudelgucken“. Hunderte Menschen aus aller Welt versammeln sich.
Die Stimmung ist elektrisierend und entspannt zugleich: Straßenmusiker spielen leise Gitarre, Studenten sitzen dicht an dicht auf dem vom Tag aufgewärmten Stein, Pärchen teilen sich mitgebrachte Snacks. Es herrscht ein internationales Stimmengewirr, während die untergehende Sonne die Terrakotta-Dächer, die gewaltige Domkuppel von Brunelleschi und den träge fließenden Arno in ein unwirkliches Gold taucht.

Der Piazzale Michelangelo ist kein Geheimtipp. Doch wenn die Sonne schließlich hinter den toskanischen Hügeln verschwindet und auf den Treppen spontaner Applaus ausbricht, spürt man genau in diesem Moment La Bella Vita.
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Tipps für das Rudelgucken

- Kaufen Sie sich bereits unten in der Stadt eine Flasche Wein und etwas Schiacciata (das typische florentinische Fladenbrot). Die Preise an den Kiosken oben auf dem Platz sind ordentlich.
- Seien Sie gut eine Stunde vor Sonnenuntergang dort, um sich einen Sitzplatz auf den Stufen zu sichern.
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