Der beste Platz in der Sonne: Immer mehr Urlauber reservieren sich über Nacht „ihre“ Liegefläche auf dem Strand. Damit soll Schluss sein. Die italienische Polizei greift durch …
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Mehr als 31.000 Kontrollen in 520 Gemeinden hat die italienische Polizei bisher in diesem Sommer durchgeführt. Dabei stellten die Ordnungshüter 696 Straftaten fest und erhoben Geldstrafen von insgesamt mehr als 365.000 Euro!

Mehr als die Hälfte der italienischen Küste wird von kostenpflichtigen stabilimenti balneari betrieben. Um so begehrter sind die freien Strände, wo man Sonne und Meer genießen kann – ohne zu zahlen. Kleiner Haken: Hier ist der Platz oft knapp.
Immer mehr Urlauber reservieren sich in diesem Sommer über Nacht die Liegefläche auf dem Strand. (Das erspart auch das lästige, tägliche Schleppen bei knapp 40 Grad.) Liegen, Sonnenschirme, Klappstühle & Co. bleiben vor Ort, werden häufig mit Vorhänge- oder Fahrradschlössern gesichert.
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Strand zu reservieren ist verboten
Um den Trend wieder einzudämmen, werden für die sogenannten „Platz-Markierungen“ Geldstrafen von bis zu 1000 Euro erhoben. Vor allem in kleinen Buchten in Ligurien hatte das Phänomen überhandgenommen. Auf Elba konfiszierte die Polizei dutzende Liegen, Sonnenschirme und mehr. Urlauber protestierten: Niemand habe darauf hingewiesen, dass das Reservieren strafbar sei.
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Im Rahmen der Kontrollen wurden auch illegale Sonnenschirm- und Liegen-Vermieter in Sabaudia und Gaeta (beide Orte im Latium) erwischt, die auf den eigentlich freien Stränden Geld verdienen wollten.
Ein ähnliches Phänomen, den „Handtuch-Krieg“, kannte man bisher von Mallorca und den Kanaren. Dort rennen (einige) Deutsche und Engländer morgens um 5.30 Uhr durchs Hotel um die Wette, um sich Liegen in A-Lage mit einem Handtuch zu sichern. Ausschlafen kann man auch zuhause…
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geschrieben von Annie Kayser, zuerst veröffentlicht am 25. August
Titelbild / Montage: Policastro in Kampanien, (c) LA BELLA VITA club/Kayser



