Italien ist eine Winterschönheit. Wenn du noch nie in der kalten Jahreszeit durchs Bel Paese gereist bist, könntest du es diesen Winter mal versuchen. Das Klima ist mild und die Sehenswürdigkeiten so leer wie das ganze Jahr nicht. Acht Gründe, warum der Winter in Italien besonders schön ist.
1. Besichtigungen ohne Schlange

Der Winter ist die Zeit des Jahres, in der du am wenigsten Schlange stehen musst in Italien. Egal ob am Kolosseum in Rom, an den Uffizien in Florenz oder am Markusdom in Venedig – überall sind die Schlangen in der Regel relativ kurz, so dass man ohne stundenlanges Stehen schnell vorwärts kommt.
Denk mal, wieviel Stunden mehr du hast um zu genießen – wenn du kaum Schlange stehen musst. Für die Laune ist es ein flottes Vorwärtskommen in der Regel auch förderlich.
2. Rundreise ohne Schweißflecken

Wenn du diesen Sommer durch Italien gereist bist, dann hast du erlebt, was Hitze ist. Egal ob mit dem Auto oder im Zug, ohne Klimaanlage war das Rumreisen kaum auszuhalten. Und spätestens, wenn man bei guten 40 Grad seinen 20 Kilo Koffer aus dem Zug gehobenen hatte, fing man an zu überlegen, ob man die nächste Rundreise nicht lieber im Winter macht. Ein guter Gedanke!
Der Winter in Italien ist vor allem für Städtereisen optimal. Italien hat ein super ausgebautes Zugnetz zwischen allen größeren Städten auf dem Festland. Für Nicht-Italiener gibt es verschiedene, günstige Rundreise-Angebote mit Trenitalia.
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3. Das milde Klima

Das Leben ist auch im Winter in Italien besonders schön. Mit Ausnahme in den Bergen, wo im Winter Schnee fällt, ist das Klima im ganzen Land mild. Am Gardasee sind beispielsweise durchschnittlich 5 Grad tagsüber, in der Toskana 10 Grad. Die Durchschnittstemperatur inSüditalien und auf Sardinien liegt um die 15 Grad und sinkt selten unter 10 Grad.
Sobald die Sonne rauskommt, kann man auch im Winter oft im T-Shirt herumlaufen – eine Winterjacke ist dann einfach zu warm.
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4. Der Strand für dich

Im Sommer musst du teilen, im Winter gehört fast jeder Strand dir. Ausnahmen sind die Wochenende, wenn die Einheimischen frei haben. Aber tagsüber in der Woche triffst du auf den 15 Kilometern Strand in Rimini vielleicht 10 Leute. Fast unendliche Weite…
5. Balsam für die Psyche

Egal ob du im Schnee oder im Süden bist, Urlaub in Bella Italia ist immer Balsam für die Seele. Und im Winter erst recht – je nachdem, wo du wohnst. Die Sonne scheint anders über Italien. Eine richtige Lichtkur.
6. Die Skigebiete
Du stehst auf Berge – vor allem, wenn sie mit Schnee bedeckt sind? Auch dann bist du in Italien im Winter richtig. Von Norden bis Süden gibt es Skigebiete, insgesamt mehr als 400 Stück zur Auswahl. Das größte Skigebiet liegt in in der italienisch-französischen Grenzregion. Die „Via Lattea“ hat 400 Pistenkilometer, bei einer Höhe von knapp 2800 Metern. – bei 71 Liftanlagen. Selbst auf Sizilien kann man am Ätna Ski fahren, in Abetone in der Toskana, in Kalabrien auf dem Aspromonte Gambarie.
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7. Entspannung in den Thermen

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Wenn du schon mal in den weltberühmten Thermen von Saturnia im Sommer warst, dann hast du am eigenen Leib erfahren, dass Instagram-Bilder lügen. Die Therme ist im Sommer so überfüllt, dass man quasi mit Vollkörper-Kontakt entspannen muss – und ab und zu einen Schwimmer-Beinschlag oder -Armschlag abbekommt. Wie anders ist das im Winter! Ausreichend Platz, keine Hektik, keine Schlange – richtig Erholung…
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7. Die Preise
Normalerweise kostet Italien im Winter nur ein Bruchteil im Vergleich zum Sommer. Die extremen Preissteigerungen setzen aktuell unter anderem auch der Gastronomie und Hotelerie existenzbedrohlich zu, so dass dieser Winter in Italien nicht so günstig wird wie in den Vorjahren.
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